1968 – 2008
Im Mai 1968 fand die 1. Aufführung auf Initiative des damaligen Diözesanjugendseelsorgers Pfarrer Dieter Grande statt. Die künstlerische Leitung liegt seitdem bei Gisela Grube, langjähriges Mitglied und Urgestein des Kabaretts „Die Herkuleskeule“ Dresden. Seither spielten und musizierten bei den „Dekana(h)tlosen“ insgesamt 12 Damen und 14 Herren, 5 Pianisten und 6 Aushilfspianisten und am Anfang noch 2 Herren am Schlagzeug und am Bass. In den vergangenen 4 Jahrzehnten gab es circa 760 Aufführungen an 150 Spielorten deutschlandweit. Die Reise-strecke misst über 100.000 Kilometer, die Gott sei Dank ohne Unfälle und Autopannen zurückgelegt werden konnten. Der liebe Gott mag uns eben. Und einige besonders, Klaus Milde und Joachim Rolke, die sich ins Himmelreich verabschiedet haben.
Nun sind die „Dekana(h)tlosen“ 40 Jahre alt. 40 Jahre in denen man immer auf Missstände und Kuriositäten innerhalb der Kirche mit dem lachenden Zeigefinger zeigte und nicht nur den Klerus mit Pointen zwickte sondern auch dem ganz normalen Kirchenvolk den Spiegel vorhielt. Jetzt starten wir in die 5. Dekade, mit dem Programm „Wie es war im Anfang“.
Es ist keine pure Rückschauorgie, doch Dank zukunftsgewandtem Stillstand innerhalb der Kirchen sind Texte z. B. aus dem Jahre 1978 immer noch brandaktuell. Klären Sie mit uns die Fragen „Wie kann ich mich katholisch scheiden lassen?“, „Was ist an der katholischen Kirche einzigartig?“ oder „Worüber lachen die Leute?“. Lachen Sie nicht nur über uns oder andere sondern vor allem über sich, das erhöht den Genuss des Programms erheblich. Viel Spaß also!